Der Podcast
ist live
Echte Gespräche über Sterilisation, Körperautonomie und den Mut, sich gegen gesellschaftliche Erwartungen zu entscheiden. Ungefiltert, ehrlich und ohne Rechtfertigung.
– Für mehr Selbstbestimmung – Für mehr Selbstbestimmung
– Für mehr Selbstbestimmung – Für mehr Selbstbestimmung
Warum FEMMFREE unplugged?
Wahlfreiheit statt beVormundung
Zu viele Frauen erleben, dass ihre Entscheidung hinterfragt oder belächelt wird. Ich begleite dich dabei, deine Klarheit zu finden – unabhängig von Erwartungen, Meinungen oder medizinischer Bevormundung. Im Strong&Gentle Coaching geht es nicht darum, dich zu überzeugen. Sondern dich zu stärken. Für deinen Weg und in deinem Tempo. Mit Stärke und Sanftheit zugleich.
Sichtbarkeit
STATT ausgrenzung
Hier entstehen echte Portraits. Frauen erzählen von ihrer Sterilisation, von Zweifeln, Widerständen, Klarheit und dem Moment, in dem sie sich selbst gewählt haben. FEMMFREE gibt diesen Stimmen Raum – nicht gefiltert, nicht geschönt, nicht rechtfertigend. Sichtbarkeit schafft Verbindung. Und Verbindung schafft Mut.
Aufklärung
statt Tabu
Sterilisation soll kein Tabuthema mehr sein. FEMMFREE teilt Wissen, räumt mit Mythen auf und bricht das Schweigen – mit Fakten, persönlichen Erfahrungen und echtem Empowerment. Hier entsteht ein Raum für offene Gespräche, fundierte Informationen und informierte Entscheidungen. Weil Aufklärung kein Angriff ist – sondern ein Akt der Selbstermächtigung.
noch immer müssen
Frauen sich rechtfertigen, keine Kinder zu wollen.
Fakten, die
wachrütteln
In ganz Deutschland sind nur 87 Praxen und Kliniken gelistet, die freiwillige Sterilisationen bei Frauen durchführen – laut dem Verein Selbstbestimmt steril e. V.
Viele davon verlangen bestimmte Voraussetzungen: ein Mindestalter (oft 30+) oder bereits ein Kind.
Zum Vergleich: Es gibt über 19.500 berufstätige Fachärzt*innen für Frauenheilkunde (Stand 2024). Doch nur ein winziger Bruchteil davon ermöglicht Frauen eine freiwillige Sterilisation.
Frauen berichten immer wieder von absurden Hürden: langwierige Diskussionen, psychologische Gutachten oder reine Ablehnung – ohne medizinischen Grund.
Noch immer wird Sterilisation bei Frauen als egoistisch, unnatürlich oder bedauerlich stigmatisiert – statt als das, was sie oft ist: ein Ausdruck von Freiheit und Klarheit.
ich bin Claudi, Gründerin
von FEMMFREE
Hinter FEMMFREE unplugged steht eine persönliche Geschichte und der Wunsch, etwas zu verändern.
Als ich mich dazu entschloss, mich sterilisieren zu lassen, war ich 36 Jahre alt und mir vollkommen sicher: Ich wollte keine eigenen Kinder. Nicht später, nicht vielleicht. Diese Entscheidung war keine Rebellion, kein Trotz, sondern ein Ausdruck von Klarheit, Selbstliebe und Vertrauen in mein Leben.
Doch was so selbstverständlich klingen sollte, war es nicht. Der Weg dorthin war steinig. Ich erlebte Ablehnung, Unverständnis und das sogar durch meine eigene Frauenärztin, die sich weigerte, mich überhaupt zu beraten. Ich wurde mit Vorurteilen konfrontiert, mit Sätzen wie: „Das wirst du noch bereuen“ oder „Warte, bis du den Richtigen triffst“. Was mir fehlte: ein sicherer Raum, Verständnis, Respekt und vor allem medizinische Unterstützung.
Ich bin diesen Weg trotzdem gegangen. Weil ich meinem Körper vertraue und weil ich ein Leben gewählt habe, das zu mir passt: voller Freiheit, Ruhe und Selbstbestimmung. Ich liebe es, Freundin der Familie, „Tante“ und verbunden zu sein, aber nicht als Mutter.
FEMMFREE unplugged ist aus genau diesem Erleben heraus entstanden. Diese Plattform soll sichtbar machen, was oft unsichtbar bleibt: die Stimmen, Bedürfnisse und Entscheidungen von uns Frauen, die ihren eigenen Weg gehen. Es geht nicht um richtig oder falsch – sondern um Wahlfreiheit.
Sterilisation ist kein Tabu. Kein Schicksalsschlag. Kein Mangel. Für viele von uns ist sie eine klare, kraftvolle Entscheidung. Und es ist Zeit, genau dafür Raum zu schaffen.